Mein einsames Spinnenetz

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Scheisse auch,

ich bin mal so offen und direkt. Warum sollte ich mich noch weiter beluegen. Oder euch? Pfff... kanns nicht mehr...

Ich kann gerade nicht mehr. Die Decke faellt mir auf den Kopf, das Messer liegt vor mir. Und alles weiss ich bewusst. Ich werde mich zurueckziehen. Gaenzlich einpacken. Mein Kopf schmerzt mir schon seit zwei Wochen und ich bin mir sicher, dass das von meiner Psyche kommt.

Ich fuehle mich in meinem Koerper nicht wohl, ich mag meine GEdanken nicht. Kurzum, was gibt es noch grossartiges?

Klar.. Freunde. Wow. Wenn ich mich umsehe.. was sehe ich da schon grossartig?

Ich sehe gerade nur wieder einen Abgrund. Und bevor ich da andere mit runterreisse... bin ich lieber still....




15.3.05 19:48


Tag auch,

ich muss doch diese Seite meines Ichs ausnutzen. Habe zwar vorhin in meinem anderen Blog etwas hineingeschrieben, aber so wirklich "positiv" wollte es auch nicht klingen.

Zur Zeit bricht die Decke wieder ueber meinen Kopf zusammen und mag nicht wirklich darueber reden. Immerhin greife ich nicht zu der Klinge, was mich ein wenig wundert. Die Antidepressiva nehme ich momentan garnicht, obwohl das meine Aerztin empfohlen hat. Aber ich kann mich doch nicht mit Pillen manipulieren? Es muss doch einen anderen Weg gehen.

Ich stelle mir unentwegt die Frage, wie es andere Menschen auf die Reihe kriegen, ihr Leben so zu organisieren, dass sie damit zufrieden sind. Sind es Menschen die sich gluecklich schaetzen, alleine zu sein - es sozusagen geniessen, oder sind es Menschen die einen Partner haben?

Ich habe das Gefuehl, dass ich mit beiden nicht so recht klar komme. Auf der einen Seite wuenscht man sich einen Partner, man malt sich seine Vorstellungen in saemtliche Richtungen aus und dann... dann waere ich lieber alleine. Aber die Seite mit dem Partner ueberwiegt natuerlich.

Aber wie beantworte ich die Frage: Was ist, wenn der Partner weit weg wohnt? Es gibt solche Beziehungen, aber wie bleibt das Grundgeruest stabil? Wie erbaut man es richtig, ohne dass ein kleinstes Beben diese Konstruktion kaputt macht?

Ich stehe wirklich vor einem Raetsel. Was jetzt nicht heissen soll, dass ich einen Partner habe, der weit entfernt wohnt. Schoen waer es... naja... einen Partner zu haben.

Der Tag verlaeuft heute genauso wie ich mich fuehle. Das Wetter bleibt monoton. Der Himmel ist grau getruebt, genauso wie meine Laune. Man koennte den Himmel beinahe mit meiner Laune gleichsetzen.

Hoere die ganze Zeit staendig das gleiche Lied. Ich sollte andere Musik anmachen, weil es meinen Gemuetszustand weiter runterreisst, aber ich habe nicht wirklich ein Verlangen danach. Kennt ihr das auch?
Ihr seid etwas deprimiert, hoert Musik die traurig ist und ihr wisst genau : diese Art von Musik unterstuetzt meine Depression nur. Hoere etwas anderes...
Aber was macht man? Man hoert diese Musik... womoeglich in Endlosschleife...

Ich koennte derzeit wieder alles kaputt machen. Ich habe so ein Gefuehl, die Haende zu Faeusten zu ballen und hemmungslos gegen die Waende zu schlagen.
Ich koennte natuerlich baden gehen... sicher, warum nicht. Baden entspannt, sagt man. Aber ich wuerde es momentan nicht lange dort aushalten.
Die Decke sinkt ein Stueckchen weiter zu mir hinunter. Wie fuehlt es sich an, wenn man ganz langsam von etwas erdrueckt wird? Wie sind die koerperlichen Schmerzen und vorallem... an was denkt man in diesem Augenblick?

Ich stelle mir auch immer wieder die Frage: Was denkt man, wenn man stirbt? Also just in diesem Moment?

Jemand sagte: Man bereut es, wenn man den Schritt getan hat und stirbt.

Aber tut man das wirklich? Ich bin sowieso der Meinung, dass sich meine Gedanken viel zu haeufig um das Thema Tod drehen. Warum denke ich so? Und vorallem.. warum ist mir das sosehr bewusst?

Naja egal, ich werde weiter truebsal blasen gehen und versuchen an was schoenes zu denken....
An was schoenes....
6.3.05 16:47


Tag auch,

ich haette eigentlich gestern schon hierreinschreiben sollen, aber war gestern kaum in der Lage dazu.

Wieder scheisse gebaut und moechte mich nicht dort sehen, wo ich vor einem Jahr stand. Ganz weit unten.

Ich habe Versicherungen aufgenommen und bin diesen Monat in die finanziellen Probleme reingerutscht. So kann man es so schoen nennen. Dabei wollte ich einen schoenen Tag machen, mich nach einem schoenen Valentinstag-Geschenk umsehen und dann sowas .

Naja Karte wurde eingezogen. Die letzten 5 Euro diesen Monat hab ich in der TAsche und weiss momentan nicht weiter. Mein Dad holt mich nachher ab, weil ich mir nicht einmal Sprit leisten kann. Ich denke aber dass ich das morgen geklaert habe, sobald der Versicherungsfritze zu mir kommt. Moechte alles kuendigen. Was bringt es mir, wenn ich spaeter in der Rente geld habe, aber momentan nichts zur verfuegung? Naja... werde diesen Monat so ueber die Runden kommen muessen.

War gestern dementsprechend wieder ausgetickt. Beinahe haette ich wieder.. aber ich habe dafuer zu Tabletten gegriffen. Auch wenn mich das an damals erinnert, ich konnte nicht anders. Nicht einmal mit "ihm" konnte ich darueber wirklich reden, was mir noch mehr weh tut. Aber vielleicht irgendwann. Ich finde es albern, aber naja. Habe gestern Baldriantabletten zu mir genommen 100 Tropfen von dem Zeug ( habs sogar extra abgezaehlt trotz zitternden Haenden ) und dann erst eine halbe Mareen ( antidepressiva ) habs aber spaeter auf eine ganze hochgestockt. Ich fuehl mich heute schon wieder so schlecht - so... so ein schlechtes Gefuehl, ihm gegenueber. Aber ich hoffe dass er mich versteht. Das er mich einfach versteht. Ich habe dementsprechend lange geschlafen.. von 20 uhr bis vorhin halb zehn. Und das beinahe in einem durch.

Werde gleich zu Dad fahren und wuensche euch einen angenehmen Tag.

In diesem Sinne
Nadine
12.2.05 11:08


Morgen..

Meine Nacht war die Hoelle. Ich traue mich langsam kein Auge mehr zu zumachen. Der Tod meiner Mutter setzt mir langsam immer mehr zu. Ich bin gestern Abend im Wohnzimmer auf dem Boden eingeschlafen. Dort fuehlte ich mich wohl, dort hatte ich nicht das Gefuehl, dass ich alleine bin. Alleine mit meinen Traeumen.

Es tut so weh, sie dort liegen zu sehen. Ich habe stets das gleiche Bild vor Augen, wie sie daliegt und von den Maschinen beatmet wird. Haette man ihr das Leid doch ersparen koennen. Warum ausgerechnet sie? Manchmal wuenschte ich, dass wir die Positionen getauscht haetten.
Meine Mutter war gluecklich in ihrer Beziehung mit meinem Vater. Sie dachten daran, wieder zu heiraten.
Und was ist mit mir? Anstelle mich aufzuraffen, mache ich mich Tag fuer Tag kaputt.

Matthias hat mir heute morgen eine SMS geschrieben, die mir wieder sehr aufs Herz gedrueckt hat. Ich weiss nicht, ob er wirklich weiss, was er damit verursacht hat. Stellt mich als Heuchlerin da, weil er meinen letzten Kommentar hier in diesem Blog gelesen hat. Gefuehlsheuchlerin. Ich bin keine Gefuehlsheuchlerin! Ich habe Gefuehle! Schmerzende... aber, was spielt das noch fuer eine Rolle?

Ich sollte lernen darueber hinwegzusehen, mir nicht staendig weh tun zu lassen, auch wenn es von diesen Personen sicherlich nicht mit Absicht gemacht wird. Sollte dem so sein, sollte ich anfangen, sie zu hassen. Aber ihn koennte ich nicht wirklich hassen. Er ist ein lieber Kerl, das steht ausser Frage... aber das ich mich dennoch nicht wohl fuehlte, haette er sehen muessen.... aber ich liess mich nicht helfen. Ach wie dem auch sei - Vergangenheit kotzt einen an.

Ich habe ein neues Lebensmotto:

"Es ist Zeit neue Tueren auf zu sto?en, neuen Anfaengen zu vertrauen..."

Das sollte ich vielleicht tuen... ich hoffe nur, dass sich eine Tuer aufmacht. Eine die mir den richtigen Weg weist.

Gestern gings mir ja nicht sonderlich gut, auch wenns beinahe niemand wirklich mitbekommen habe. Meine Maske beherrsche ich noch relativ gut.
Zuerst dachte ich, es haette kein Grund - aber letztendlich hat jede Gemuetslage einen Ausloeser. Mir war einfach nach verbuddeln, so habe ich micht- wie bereits erwaehnt - bereits um 18 Uhr mich ins Wohnzimmer auf den Boden verdrueckt. Habe versucht, meine laune mit meinem lieblingskomiker Juergen v.d. Lippe aufzumuntern. Bin aber jaeh gescheitert. War schon gut, dass ich zwei Tabletten genommen habe und somit spaeter eingschlafen bin. Ich muss nur aufpassen, dass es mit den Tabletten nicht wieder regelmaessig wird. Mag dort nicht wieder hineinrutschen.

Die letzten beide Schnitte schaffen mich langsam. Nicht nur, dass mir der Arm schmerzt ( sogar auf der Arbeit ) sondern ich merke, dass sie wirklich nicht gut ausschauen... naja... thats life, hm?

Ich verdrueck mich auf die Arbeit - dort habe ich andere Gedanken. Wie sie sein werden, wenn ich Feierabend habe, weiss ich noch nicht. Wird sich herausstellen...

2.2.05 05:39


Tach auch,

es ist schon etliche Zeit her, dass ich hier etwas hineingeschrieben habe. Es lag wohl daran, dass ich diese Mistseite nicht mehr sehen kann. Wenn ich meine Zeilen lese, wird mir von vorneherein schon schlecht - allein der Gedanke daran, genuegt.

Ich habe deswegen eigentlich einen neuen webblog gemacht, nicht so depressiv. Allerdings fiel mir nicht viel ein, etwas hineinzuschreiben, obwohl vieles in meinem Leben zwischenzeitlich passiert ist.

Naja, das staendige auf und ab, was sicherlich jeder kennt. Wer es nicht kennt, luegt einfach.
Das momentane Wetter passt genau zu meinem Stimmungsbild. Ich weiss nicht einmal, warum ich auf einmal so eine Gemuetslage verspuehre. Dabei ging es mir heute morgen, naja zwar nicht gut, aber es war alles relativ in Ordnung.

Naja, dass ich mittlerweile wieder single bin, ist auch nicht soooooo was Besonderes und Neues. Ich mein: welcher Mann haelt es schon mit mir aus? Mit einer Psychotante - wie ich mich neuerdings immer gerne nenne...

Matthias ( mit dem war ich vor kurzem etwas mehr als einem Monat zusammen ) war jedenfalls nicht der Richtige. Man kann nicht behaupten, dass man jemanden gleich nach drei Tagen liebt. Wo simmer denn dann, wenn man das wirklich behaupten kann? Wohl sowieso im Irrenhaus, wo ich hingehoere. Mir gings in dieser "Beziehung" teilweise mieser, als wenn ich alleine bin. Ich habe wieder angefangen, mich zu schneiden. Habe die Stelle auch verlagert. Der Oberarm bietet prima Platz, sodass nicht jedermanns Augen gleich darauffaellt.

Naja ... so ist das mit der Liebe, nicht? Sie kommt und geht wie die Welle des Meeres. Wobei jede einzelne Welle immer etwas mit sich bringt und gleichzeitig etwas Sand vom Strand mitnimmt. Das staendige Hin und herziehen... Ich habe es langsam satt. Ich habe dieses Gefuehl satt, dass niemand, gottverdammt niemand mich verstehen will. Klar - ich habe mich falsch ausgedrueckt - sie verstehen mich alle. Ohja.. alle verstehen sie mich - schliesslich sagen sie dass auch. Aber beinahe jeder, der dies behauptet hat, hat vollends daneben gegriffen.

Es ist so, fuer einige bin ich ein Buch. Ein Buch mit vielen Kapiteln. Einige beginnen die erste Seite aufzuschlagen, und finden vielleicht etwas Interessantes, etwas fesselndes. Sie lesen weiter, aber die Querverweise werden ueberlesen. Die Querverweise, die alles erklaeren - oder vielmehr beinahe alles erklaeren. Kommen Saetze drin vor, die etwas schwieriger werden, werden sie ueberlesen. Dabei sollte man ein Leben nicht einfach uebersehen ... ist das so schwer?

Ich glaube, ich mache es meinen "Ex-Partnern" immer schwer, mit mir umzugehen. Vielleicht sollte ich mich wirklich mit Ja und Amen zufrieden geben. Aber ist es das, was ich wirklich moechte?

Zur Zeit kreisen wieder viele Gedanken in meinem Kopf herum. Mitunter bekomme ich meine Mutter nicht aus dem kopf. klar, jeder wird nun sagen, dass ist vollkommen normal, wenn man ein Elternteil verliert und das gerade mal vor einem Jahr. Aber ist es so normal, dass ich anfange es zu hassen, wenn ich von ihr Traeume? Es verfolgt mich beinahe. Auch wenn ich gerne an sie denke, sind die Traeume alles andere als schoen. Nur noch paar Tage und ich sehe mich wieder bei meinem Dad sitzen, die ganze Verwandschaft, und alle weinen sie. Der Verlust ist hart, aber muss man es noch schwieriger machen? Viele sagen jetzt sicherlich, wie kalt ich bin. Und? Herrgott, wenn einige behaupten dass ich kalt bin, dann darf ich doch auch kalt sein??

Naja, da ist wieder diese Faust um mein Herz. Oder vielmehr die Hand. So behutsam wie diese mit meinem Herzen umgeht, ist mir beinahe so fremd, dass ich wieder Angst davor habe. Jemanden kennenzulernen der absolut gegen meine Prinzipien verstoesst, der allerdings die Querverweise des Buches zu verstehen versucht, ist nicht gerade einfach. Hey ... Nadine.. warum freust du dich nicht einfach? Freut man sich, wenn man in einen neuen Arbeitsbereich hineinkommt ujnd man kennt dort niemanden? Sicherlich nicht - ein bestimmtes Unwohlsein ist der staendige Begleiter.

Mein Leben hat mich wirklich so gepraegt - wenn ich bedenke, dass ich gerade einmal ein drittel davon gelebt habe, wird mir schlecht. Was wird noch alles kommen?
Ich sehne mich so nach Beruehrungen, nach Geborgenheit, nach Frieden. Nach einem Partner. Und hey, ich glaube ich habe mich verliebt. Aber... es ist vielleicht ein silberner Streifen am Horizont, aber er ist so verdammt weit weg. Nicht einmal mit meiner Hand kann ich nach ihm greifen.
Es wirkt so.. so verdammt aussichtslos. Es ist, als renne man die Stufen empor und versucht die Tuer am oberen Ende zu erreichen, doch anstelle sich zu naehern, entfernt man sich je Stufe immer weiter von diesem Ziel.

Ich habe es satt, einfach nur zuzusehen...

Io ti voglio bene, mein Herz...
31.1.05 16:53


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